Lecker, einfach & glutenfrei kochen
Deftiger Bohneneintopf mit Debrecziner Wurst
Eine große Pfanne, kräftige Gewürze und etwas Zeit. Das ist alles, was manchmal völlig ausreicht.
Dieser herzhafte Bohneneintopf mit Debrecziner Wurst ist würzig, sättigend und perfekt für Tage, an denen man etwas Warmes und Bodenständiges essen möchte.
Zutaten für ca. 4 Portionen
- 500 g bunte Bohnen, über Nacht eingeweicht
- 1 EL Schweineschmalz oder etwas Öl, falls nötig
- 1 große Zwiebel, fein gehackt
- 2 Knoblauchzehen, gepresst
- 2 TL geräuchertes Paprikapulver
- 1 TL edelsüßes Paprikapulver
- 1 Lorbeerblatt
- 1 TL gemahlener Kümmel
- 2 TL Tomatenmark
- 1 TL Senf
- ca. 800 ml Brühe oder Wasser
- etwas Kochwasser der Bohnen
- 2 TL brauner Zucker, optional
- 150 ml saure Sahne oder Schmand
- 2 TL glutenfreies Mehl
- 3 Paar Debrecziner Würste, in Scheiben geschnitten
- Salz und Pfeffer
- 1 EL Zitronensaft
Dazu passen glutenfreie Nockerln, Brot oder einfach ein Löffel direkt aus der Schüssel
Zubereitung
Die eingeweichten Bohnen zuerst weich kochen. Etwas vom Kochwasser aufheben.
Die Debrecziner Wurst in Scheiben schneiden und in einer großen Pfanne oder einem Topf kurz anbraten, bis sie leicht Farbe bekommt. Die Wurst anschließend kurz herausnehmen.
In dem würzigen Fett der Wurst jetzt die Zwiebel langsam glasig anbraten. Falls die Wurst kaum Fett abgegeben hat, etwas Schmalz oder Öl ergänzen. Danach den Knoblauch dazugeben und kurz mitrösten.
Jetzt kommen das geräucherte Paprikapulver, edelsüßes Paprikapulver, Kümmel, Lorbeerblatt, Tomatenmark und Senf dazu. Alles kurz verrühren, damit die Gewürze ihr Aroma entfalten.
Mit Brühe oder Wasser aufgießen und die gekochten Bohnen hineingeben. Danach die angebratene Wurst wieder dazugeben.
Den Eintopf einige Minuten leicht köcheln lassen. Falls er zu dick wird, einfach etwas vom Bohnenkochwasser ergänzen.
Saure Sahne mit glutenfreiem Mehl verrühren und langsam unterrühren. Dadurch wird der Eintopf cremiger und bekommt eine angenehm weiche Konsistenz.
Zum Schluss mit Salz, Pfeffer, etwas Zitronensaft und optional einer kleinen Prise braunem Zucker abschmecken.
Unser Tipp
Am nächsten Tag schmeckt der Eintopf oft noch kräftiger, weil die Gewürze mehr Zeit hatten durchzuziehen.
Guten Appetit!
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